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Vom Weihnachtsgeschenk zur Genußmanufaktur

 

Mal wieder war Weihnachten in Sicht und ich hatte noch immer keine Geschenke für die lieben Verwandten.

Eine Kleinigkeit sollte es sein, mit persönlichem Charakter.

Nichts, das nur unnütz im Wege steht, nicht zur Einrichtung paßt oder jahrelang im Schrank verschwindet.

Der Beschenkte müßte sich verwöhnt fühlen.

Er oder sie sollte das Gefühl haben, das sich da jemand Gedanken gemacht hat.

Daß, die Verwandtschaft mir wichtig ist.

Da der finanzielle Aspekt auch nicht außer acht zu lassen war kam nur etwas selbst gemachtes in Frage.

Ich bin Koch, so war der Gedanke nahe, ein kulinarisches Geschenk zu produzieren.

Etwas „Süßes“ geht immer, noch dazu wenn es sich nicht um reinen Naschkram handelt sondern man das Frühstücksalibi ausnutzt.

Also Marmelade, besser gesagt Konfitüre.

Die weihnachtliche Geschenkidee war perfekt. Mit einem selbst erdachten Rezept würde ich bei allen gut ankommen.

Bratapfelkonfitüre, das klang nach duftenden Mandeln und süßem Honig, nach Weihnachtsmarkt und Tannenduft.

Doch da fiel mir etwas ein. Mama mag meine Feigenkonfitüre mit Vanille besonders gerne.

Papa steht auf Zwetschge mit Marzipan und Oma bevorzugt Quittengelee mit weißem Portwein und Vanille.

Nach ein paar Tagen hatte ich über zehn verschiedene Sorten Marmeladen hergestellt und immer noch den Kopf voller neuer Rezeptideen, die ich noch gerne verwirklichen wollte.

Zu Weichnachten bekam dann jeder einen Geschenkkorb mit verschiedenen Frühstückskreationen.

Da ich meinen Schaffens-Drang nicht unter Kontrolle halten konnte habe ich beschlossen meine selbstgemachten Leckereien auf Märkten und jetzt auch im Internet anzubieten.

Zu den Konfitüren und Gelees kamen noch Liköre und herzhafte Sachen, wie Relish und Chutney, dazu.